Arbeitsphysiologie by Dr. Otto Graf (auth.)

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Einführung in die Differential- und Integralrechnung nebst Differentialgleichungen

Mit dem vorliegenden Buche solI einer Forderung aller der Leser Rechnung getragen werden, denen es in erster Linie darauf ankommt, die praktische Bedeutung der Differential- und fundamental rechnung kennen zu lernen, um daraus die N utzanwendung fiir physi kalisch -technische Aufgaben, spezielI deren Differentialgleichungen, gewinnen zu konnen.

Einführung in die organisch-chemische Laboratoriumstechnik

Charakteristik der organisch-chemischen Reaktionen und Operationen. Die Arbeit im organisch-chemischen Laboratorium bzw. die da bei einzuhaltende prinzipielle Methodik ist durch eine Dreiteilung gekennzeichnet, namlich: I. Die Durchfuhrung einer Reaktion zwecks Darstellung einer organischen Substanz aus einem be stimmten AusgangsmateriaL 2.

Die Wochentage im Erlebnis der Ostkirche und des christlichen Abendlandes

In diesem Buch begegnen sich an der Hand der Quellen Liturgie und Volkskult, die Rechtsnorm und die Gebärde des Feierlichen. Dabei treffen sich die Bereiche der Gemeinschaft und zugleich die Devotion des Ich. Den äußeren Rahmen und das Bewegungsfeld bietet die kultisch gepflegte Woche. Sie kennt Feste und schlichte Ferialtage, die sich anreichern.

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Der Organismus reagiert auf statische Belastungen zwar, wie wir schon ausgeführt haben, nicht mit einem erhöhten Kalorienverbrauch, so daß der Respirationsversuch mit der Gasuhr zur Beurteilung der Belastung ungeeignet ist. Dagegen lassen sich mitHilfe der elektronischenPulsfrequenzmessung gute Einblicke gewinnen. Wie E. A. Müller, ihr Begründer, zeigte, bietet sie unter Umständen ein recht zuverläßliches Anzeichen dafür, ob Muskeln unter stark ermüdenden Bedingungen arbeiten, wie man schon aus der Selbstbetrachtung bei dem oben geschilderten Experiment des Haltens eines Ge,wichtes bei gestrecktem Arm feststellen kann.

Daß man aus physiologischen Gründen der Ermüdungsbekämpfung Erholungspausen einschalten muß, die größer sind als die früher notwendigen. Eine Reihe von sogenannten "Leerbewegungen" , die als unproduktiv angesehen werden, können physiologisch von großer Bedeutung sein. So zeigte sich bei Studien über die taktgebundene Arbeit, daß schon geringe Beschleunigungen des Bandtempos über das physiologisch Angemessene hinaus die Ermüdung unverhältnismäßig rasch ansteigen und die Fehlleistungen zunehmen lassen.

Nachtarbeit ist von Natur aus für die Mehrzahl der Menschen etwas "Un"menschliches. So ist es nicht verwunderlich, daß nicht alle Menschen eine solche erzwungene Verletzung von natürlichen Lebensgesetzen ohne Störungen vertragen. Das darf als wissenschaftlich fundiertes Erfahrungsgut gelten. Die beiden amerikanischen Forscher P. und F. Pigors (Human Aspects of Multiple Shift Operations, Cambridge, Mass. 1944) drücken das klar und mit unseren Erfahrungen übereinstimmend aus: "Die Nachtschicht ist ein Sonderfall insofern, als sie nicht Anpassung, sondern Umkehr der normalen Zeit für Arbeit, Schlaf und Essen erfordert.

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