Das virtuelle Unternehmen: Eine Organisationsform für den by Hans-Jürgen Wolter

By Hans-Jürgen Wolter

Das Wettbewerbsumfeld von Unternehmen unterliegt ständiger Veränderung. Vor diesem Hintergrund stellt die Bildung sogenannter "virtueller Unternehmen" eine neue strategische choice für den Mittelstand dar. Hierbei handelt es sich um Netzwerke unabhängiger Firmen, die sich für eine begrenzte Zeit und zum Zwecke einer gemeinsamen Zielerreichung zusammenschließen. Die Autoren untersuchen die Möglichkeiten und Potentiale, die diese Organisationsform kleinen und mittleren Unternehmen bietet. Die dabei auftretenden Schwierigkeiten und Risiken werden theoretisch und anhand von Praxisbeispielen analysiert. Es wird gezeigt, daß das virtuelle Unternehmen als Mittelweg zwischen Markt und Hierarchie - insbesondere in Situationen mit hoher Relevanz der Anreizstrukturen, mittlerer Spezifizität bzw. Unsicherheit und geringer Transaktionshäufigkeit - eine substitute zu den "klassischen" Organisationsdesigns darstellt. Erforderlich sind Kooperationsbereitschaft, die Fähigkeit zum Aufbau von Vertrauenskapital und eine aufgeschlossene Haltung gegenüber neuen Informationstechnologien.

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Hierzu auch B 11. 2. 39 Sofern der Wert dieser Netzwerkzugehörigkeit für die einzelnen Unternehmen hinreichend groß ist, bietet sich mit dieser Konstruktion tatsächlich eine Möglichkeit, die Stabilitätsprobleme zeitlich begrenzter Allianzen einzudämmen, ohne deren Vorteile über Gebühr einzuschränken. Allerdings stehen für die Bildung virtueller Unternehmen dann nur noch die Mitglieder des Kooperationspools zur Verfügung, während möglicherweise geeignetere Kandidaten mangels Netzwerkzugehörigkeit unberücksichtigt bleiben.

7). I. und Kapitel D. 42 zogen, um auf diese Weise Erkenntnisse über das geeignetste Arrangement zu gewinnen. ) wird im folgenden bewußt verzichtet. Eine entsprechende Darstellung findet sich in Anhang C. 2. Anforderungsprofil für die verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologien Will man die Eignung der verfügbaren Informationstechnologien für die praktische Realisierbarkeit virtueller Unternehmen beurteilen, so sind zunächst die diesbezüglich relevanten Eigenschaften zu identifizieren.

Hierbei handelt es sich um einen Informationsraum, der gemeinsam zu erstellen, zu nutzen, zu erweitern und zu verändern ist. Groupware-Systeme stellen somit tür die Beteiligten eine Art gemeinschaftlichen Arbeitsplatz dar (On 1997, S. 92). Groupware-Produkte ermöglichen einen weltweiten Austausch von elektronisch verfügbaren Informationen und - sofern auch Workflow-Software zum Einsatz kommt - die Integration dieser Informationsbestände62 in automatisierte Geschäftsprozesse (RENTERGENT 1996, S.

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